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"Hier ein Mehlrest und da ein Mehlrest"-Brot für Susanne

Susanne vom Magentratzerl-Blog sammelt mit ihrem Dauerevent: Schatzsuche im Vorratsschrank unsere Resteverwertungsideen Runde 6.

Bei mir hat es sich quasi gerade eben ergeben, dass ich einen Betrag habe, der hier rein passt. Denn ich hatte laut Töchterchen „das steht doch schon wochenlang hier offen rum“-getrocknete Tomaten (gut, dass getrocknete Tomaten dann halt auch nicht schlecht werden) und diverse Mehlreste. Mehlreste, die eigentlich völlig konzeptlos in eine Schüssel geworfen worden sind. Weil. Erstens hatte ich noch 100g Rest von einer Brotmischung (örgs, Fehlgriff, ich dachte ich hätte eine Mehlmischung und keine Backmischung, haha, gemischtes Mehl. LOL), Reste eines Sauerteigextrakts (den wollte ich unbedingt mal ausprobieren), Reste vom 1050er Weizenmehl und Reste von Dinkelmehl. Ja, und ein Stückchen von meinem Lievito Madre aus dem Kühlschrank.

"Hier ein Mehlrest und da ein Mehlrest"-Brot für Susanne
Author: 
Recipe type: Brot
Cuisine: Backen
Prep time: 
Cook time: 
Total time: 
Serves: 1
 
Ingredients
  • 100g Backmischung "Roggenmischbrot mit Hefe" Rest
  • 200g Weizenmehl Typ 1050
  • 100g Dinkelmehl Typ 630 + ca. 40g zusätzlich
  • 50g Lievito Madre
  • 7g Sauerteigextrakt
  • 1,5 TL Meersalz
  • ca. 30g getrocknete Tomaten
  • ca. 400ml handwarmes Wasser
Instructions
  1. Von dem handwarmen Wasser habe ich ca. 300ml Wasser genommen, den Sauerteigextrakt dazu gegeben und den kühlschrankkalten Lievito Madre. Das habe ich in der Küchenmaschine ca. 2 Minuten verrührt. Dann habe ich die Mehlsorten dazu gegeben und das Salz und nochmal ca. 50ml Wasser. Den Teig habe ich in der Küchenmaschine ca. 6 Minuten mit dem Knethaken bearbeitet. Mit etwas Mehl kurz den Teig gelöst, die zerschrederten getrockneten Tomaten leicht verknetet. Und weil ich heute extrem faul war, habe ich einen Topf mit Backpapier ausgelegt, den Teig darin ca. 1h stehen lassen und dann bei 250° mit geschlossenem Deckel bei Umluft in den Ofen gegeben. 30 Minuten mit Deckel und dann nochmal 15 Minuten ohne Deckel gebacken. Dann den Herd ausgestellt und den Topf abkühlen lassen. Die letzten Male hatte ich das Brot nicht aus dem Topf bekommen, weil ich den Teig aus Faulheit gleich in den kalten Topf gegeben habe. Diesmal habe ich einfach Backpapier unter gelegt, so lies sich das Brot spielend lösen.

 

Es ist diesmal also wirklich ein Brot, das ich quasi in den Ofen geknallt habe, lieblos fast. Und trotzdem ist es wieder wunderschön geworden und das ist dem Lievito Madre zu verdanken. So wird das Brot quasi zum Kollegenleckerli der Woche, ich nehme es morgen mit zu den Kollegen und lasse die mal probieren (irgendwie ist mir zur Zeit noch nicht wieder nach Tortebacken). Weitere Bilder vom Anschnitt kommen dann morgen. Dass ich für die Kollegen aus (frisch gekauftem) Feta, (im Vorratsschrank gefundenen) Kichererbsen, etwas Paprika dann auch noch einen Dip gemischt habe, zeige ich ebenfalls morgen dann hier als Ergänzung.

  

3 Kommentare

  1. Ah – ein Rumfort-Brot. So in der Art backe ich auch ständig, das werden meist die besten Brote.
    Danke für’s Mitmachen 🙂

  2. Pingback: Schatzsuche im Vorratsschrank – Zusammenfassung von Runde 7 – magentratzerl

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