Alles wird gut ... na ja, fast alles. Aber im Moment ist Besserung in Sicht. Auch in IN. Töchterchen ist wieder glücklich, weil sie etwas bekommen hat, das wir ihr erst zum 10. Geburtstag zugesagt haben. Ein Handy. Aber es gab für mich einen wichtigen Grund: Teil 1 des Grunds ist, dass die Kids im Hort nicht mehr telefonisch abmachen können, welches Kind zu welchem Kind mitgehen möchte. Das sollen sie erst machen, wenn die Eltern sie abholen. Schwierig. Und somit ist Teil 2 des Grundes: wenn ich wüsste, dass Töchterchen mit einer Freundin zusammen ist, dann könnte ich beruhigt länger arbeiten. Und somit ist es wichtig für mich, dass sie frühzeitig Bescheid geben kann.
Töchterchen und ich haben jetzt ausgemacht, dass ich nur noch 2 Tage die Woche länger arbeite und die anderen 3 deutlich früher heim komme. Bis 16:30 Uhr ist für sie problemlos OK, weil es für sie ja eine Strafe wäre, wenn sie den Hort früher verlassen müsste :)
Körperlich hat es mich auch etwas geschüttelt, weil der Wechsel zwischen heiß und kalt, stehender Luft und Zugluft mich etwas angekratzt hat.
Um Flickr und mails kann ich mich erst am Wochenende kümmern, weil ich auch hier für mich eine Abmachung getroffen habe, mit mir selbst. Bloggen, unter der Woche, Zuhause auf dem Sofa ist überwiegend gestrichen. Die Zeit gehört Töchterchen, weil sie selbst beim reinen Fernsehgucken (zu recht) meckert, dass ich mich auf mein Notebook konzentriere und nicht auf sie.
Zur Zeit hat sich auch mein Arbeitsleben verändert, weil ich nicht mehr nur Programmiere sondern Testkoordination mache. In den nächsten Wochen und Monaten bedeuted dass für mich, dass 100erte von Testtagen nur funktionieren, wenn ich klar im Kopf jedem sagen kann, mit welchen Datenständen die einzelnen Abteilungen arbeiten müssen, weil gleichzeitig mindestens 2-3 Tests laufen und zu jedem Test spezielle Daten geladen werden müssen. Hach. Anstrengend. Aber das bedeuted auch, wenn ich um 16 Uhr gehen will, müssen die anderen auch aufhören, weil sie nicht mehr weiter kommen. Und das ist für diese Bank ein Unding, weil die meisten Tests erst am Nachmittag ins Rollen kommen. Also, es bleibt spannend.
Mein Kind schläft bereits, ich werde die letzte GNTM-Sendung also alleine im Kämmerchen verfolgen. Ach ja, Staubedingte Umwege bringen auch klasse Bildmotive. Es ist einfach toll, morgens am Frankfurter Kreuz vorbei zu fahren, wenn ein dickes Flugzeug direkt über einem hängt ... schlimm, dass man dann natürlich weder eine Kammera zur Hand hat noch wirklich fotografieren könnte. Schön, das.