Normalerweise blubse ich hier ja am liebsten über Nebensächlichkeiten, aber heute morgen war ich wieder mal von einem Interview gefesselt. Ein Interview, das mein Lieblings-mdr-Moderator führte (sagenhaft, was für Normalos und Prominenz diesem Mann schon morgens vor 6 Uhr Rede und Antwort stehen).
Oberstaatsanwalt Peter Vogt berichtete über seine „Erfolge“ bei der Aufdeckung von Kinderpornografie.
Herr Vogt meinte dazu (so in etwa hat er sich ausgedrückt) „Es ist erschreckend, was sich hier in den letzten 10 Jahren an Grausamkeit entwickelt hat“. Wenn er früher "nur" sehen mußte, dass 10-jährige Kinder zu An.a.l- & Co gezwungen wurden, werden die Kinder heute geschlagen, gefesselt, sind wesentlich jünger (vom 3monate alten bis zum 3jährigen Kind (und älter) wird sich an allem vergangen).
Und er befürchtet eine rapide Zunahme der Straftaten. Er sieht das wohl in etwas vergleichbar mit einem „Kochbuch“, das angesehen wird. Die vielen Klicks auf diese Videos (bis zu über mehr als 40.000 Klicks auf einzelne Videos, aber das war ein anderer Bericht) würden die „Betrachter“ (grrr) dazu bringen, das gesehene „nachkochen zu wollen“.
Das komplette Interview ist hier zu hören. Und das Thema ist im Moment nicht gerade ein Randthema. Gruselig finde ich, dass man überlegt, ob man Seiten, die man aufdeckt, sperren lassen kann. Muss man hier wirklich noch überlegen?