
Die letzten Tage war ich gar nicht gut auf meine Garten zu sprechen. Diese blöden Zeckenviecher. Aber vielleicht hatte ich ja auch "selbst" schuld. Dieses Jahr war ich nämlich arg bequem und habe das Schnittgut liegen lassen, statt wie es sonst auf den Kompost zu bringen.
Also habe ich gestern mit mörderischen Gedanken den Rasen gemäht: Zeckenschreddern, Zeckenschreddern, Zeckenschreddern. Mögen sie jetzt in unserer braunen Tonne zugrunde gehen.
Die nachfolgenden Tests liefen gut, wir konnten an unseren Johannisbeerenhochbaum gelangen, ohne kribbeln, ohne krabbeln, die ersten Himbeeren wurden ebenfalls vernascht.
Beim Rasenmähen hatte ich dann leider noch einen unbeabsichtigten mörderischen Unfall. Während ich so meine Bahnen zog, schreckte ich eine Art Nachtfalter, einen mit viel Orange auf den Flügeln (es war wirklich ein Nachtfalter, ein großer) auf. Der stolperte dann benommen von einem Grashalm zum andern, immer mir im Weg. Und eigentlich wollte ich ihn nur mit dem Rasenmäher etwas wegpusten. Jetzt weiß ich wieder, dass da durch das rotierende Blatt ein Sog entsteht ...
Öhm, diese Erkenntnis kam zu spät für den Falter. Ich denke, er war eh irgend wie angegriffen.
Ja, so ist sie, die Frau Meinigkeiten, mörderisch zu Zecken, voll Mitleid mit dem Falter. Hach!